
Angst und Schrecken
17. March 2008Da ich vor einigen Tagen eine Dokumentation über das Leben des Hunter S. Thompson im Fernsehen sah erkannte ich dass hinter diesem total abgedrehten Kultfilm auch ein Buch mit einem genauso abgedrehten Autor steckt. Gleich am nächsten Tag habe ich es gekauft und kann es, nachdem ich es sorgfältig auf Verherrlichung von Drogenmissbrauch geprüft habe, bedenkenlos weiterempfehlen.
Fear and Loathing in Las Vegas: Ein Journalist und sein Anwalt auf der Suche nach dem amerikanischen Traum.
„Wir hatten zwei Beutel Gras, fünfundsiebzig Kügelchen Meskalin, fünf Löschblattbögen extrastarkes Acid, einen Salzstreuer halbvoll mit Kokain und ein ganzes Spektrum vielfarbiger Upper, Downer, Heuler, Lacher … sowie eine Flasche Tequila, eine Flasche Rum, eine Kiste Bier, einen halben Liter unverdünnten Äther und zwei Dutzend Poppers. Den ganzen Kram hatten wir in der Nacht zuvor zusammengerafft, auf einer wilden Höllenfahrt durch den gesamten Los-Angeles-Bezirk; von Topanga bis Watts griffen wir uns alles, dessen wir habhaft werden konnten. Nicht, daß wir das ganze Zeug für den Trip wirklich brauchten, aber wenn man sich einmal darauf einläßt, eine ernsthafte Drogen-Sammlung anzulegen, neigt man eben dazu, extrem zu werden.“
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chris